Erfahrungsbericht

Julia aus Molln schreibt:

"Hundeplatz. Alleine bei dem Wort läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken, denn was ich alles mit meiner ängstlichen Hündin in der Hundeschule mitansehen musste, war an Empathielosigkeit und Unmenschlichkeit seitens der Trainer kaum zu überbieten.

Meine Hündin wuchs in den Straßen von Rumänien auf und kam stark verängstigt zu mir. Sie erbrach beim Autofahren, hatte Angst beim Spaziergang und generell sehr viele Ängste (vor Müllsäcken, Autos, Geräuschen,...). Ihre Vergangenheit war nicht so einfach, umso besser sollte die Gegenwart und Zukunft werden, schwor ich mir, als ich sie nach langem, wochenlangem Kennenlernen zu mir holte. Denn es war Liebe. Auf den ersten Blick! :-)

Nach 3 Trainings in der Hundeschule verabschiedeten wir uns von dem Gedanken, dass dies das Richtige sei. Wir fühlten uns nahezu außerirdisch unter den ganzen Menschen dort, die die Körpersprache der Hunde pausenlos missachteten. Zu viel Stress und Gewalt am Tier mussten wir dort mitansehen. Ich gehe hier lieber nicht ins Detail.

Meine Hündin war nur noch gestresst, wollte nicht mehr hinfahren und war nicht mehr aufnahmefähig. Kein Wunder - ich wollte ja selbst nicht mehr hin. Es folgten Einzeltrainings, die ich sofort beendete, da als einzigen Erziehungsstil Gewalt in Form von an der Leine reißen, in die Seite kneifen etc. ansahen. Es war der Horror!

All unsere mit Geduld und Liebe erworbenen Erfolge waren mit einem Mal zerplatzt wie eine Seifenblase, da mein Hund noch ängstlicher war als zuvor. Dabei war sie in Sicherheit bei mir.

Viele Tränen später lernte ich Susanne kennen. Natürlich war ich zu Beginn skeptisch, war sie ja auch eine "Hundetrainerin". Ich erzählte ihr unsere Geschichte und sie war zutiefst berührt.

Susanne überraschte mich positiv. Ihre liebevolle, begeisterte Art sprang sofort auf meine Hündin und mich über. Mein Hund durfte Hund sein, wurde zu nichts gezwungen sondern spielerisch motiviert. Susanne ging auf meinen Hund und mich voll und ganz ein, nahm sich sehr viel Zeit, akzeptierte Grenzen und Ängste, gab uns Sicherheit und den Glauben an ein liebevolles Hund-Mensch-Training zurück. Methoden wie an der Leine reißen, wie es in manchen Hundeschulen Gang und Gebe ist, begegnete sie mit professioneller Ablehnung.

Wir sind dankbar, heute jemanden an unserer Seite zu haben, der, so wie wir, Liebe und Geduld als oberstes Hundetrainingsziel sieht, denn ein Hund muss nicht funktionieren, sondern Vertauen fassen und ein Team werden mit dem Menschen. Ich kann sie jedem ans Herz legen, der so wie ich weiß, was das Beste für ein Tier ist und es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könnte, erwähnte Methoden anzuwenden.
Danke Susanne!"